Bolivien – vom Altiplano in die Yungas

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Ein letzter Blick auf den Salar de Uyuni und weiter geht es. Nach den zwei beeindruckenden Wochen im Süden Boliviens war ich ein wenig ausgelaugt und die für mich bekanntenHighlights waren abgehakt. Überraschend traf ich kurz nach dem Salar auf eine asphaltierte Straße, obwohl meine Karten noch eine Schotterstraße anzeigten. Präsident Evo Morales hat in den letzten Jahren viel in Infrastruktur investiert und Straßenarbeiten sind überall zu finden. Ich war mehr als froh darüber.

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Zelten am Rand des Salar de Uyunis

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Jayu Quta. Ein vulkanischer Krater.

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Bolivianischer Radler.

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Eines der vielen Lamas

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Die asphaltierte Straße machte das Radeln um einiges einfacher und ich kam zügig Richtung La Paz. Im Gegensatz zu den vorherigen zwei Wochen, traf ich nun auch auf Einheimische und passierte einige Dörfer und kleinere Städte. So konnte ich erstmals etwas über Kultur Boliviens lernen. Ich sprach mit einigen Quinoa Bauern, die gerade von der Popularität Quinoas in Europa und Nordamerika profitieren. Quinoa ist eine der wenigen Nutzpflanzen, die in den harten Klimabedingungen angebaut werden kann.

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Leider sind viel zu viele Kreuze am Rand der kurvigen Straßen zu sehen

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Der Pass in die Yungas

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La Paz war nicht mehr weit, doch hatte ich das Gefühl, dass meine Zeit in Bolivien zu schnell vorüber ging und ich noch mehr von diesem Land sehen müsste. Spontan bog ich Richtung Osten ab, um einen Abstecher durch die Yungas zu machen. Die Yungas befinden sich am Ostrand des Altiplanos und bilden einen Übergangsbereich zum Regenwald. Nach einem weiteren 4700m Pass, ging schnell bergab auf unter 3000m. Die Landschaft änderte sich genauso schnell und endlich bekam ich mal wieder richtige, grüne Vegetation zu Gesicht und nicht nur braunes vertrocknetes Gras.

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Alte Steinmauern an den Hängen

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Die tiefen steilen Täler machten das Radeln mühselig, entweder es ging bergauf oder auf holprigem Schotter bergab. Die Anstrengung lohnte sich dennoch. Die Landschaft war großartig und vor allem eine willkommenende Abwechslung, aber auch die Begegnungen mit Einheimischen waren allesamt interessant. Endlich konnte ich auch mal wieder nur in T-shirt und Shorts radeln und musste nicht frieren sobald die Sonne untergegangen ist. Dafür schwitze ich während den steilen Anstiegen. Ein perfektes Radelwetter ist wohl nicht so einfach zu finden.

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Leo läuft jeden Tag über eine Stunde zur Schule und auch wieder zurück. Da es bergauf ging, war ich nicht schneller als er und wir unterhielten eine ganze Weile und hörten Musik aus seinem Radio.

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Eigentlich habe ich nur für Wasser gefragt, doch die Familien war gerade dabei Brot zu backen und natürlich wurde ich dazu eingeladen das frische, noch warme Brot direkt zu probieren.

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Steile Abhänge neben der Straße

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Die Haupteinnahmequelle für viele Bauern in den Yungas ist Koka. Das Kauen der Blätter oder als Tee zubereitet ist Teil der Kultur der indigenen Andenbevölkerung, so kann man Kokablätter überall im Land kaufen. Um die Blätter zu trocknen, breiten die Bauer sie jeden Morgen in der Sonne aus, Sämtliche in den Dörfern verfügbare ebene Plätze, wie Sportplätze oder vor Kirchen, werden dafür verwendet.

 

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Wunderschöne Mangoplantage

 

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Kokafelder

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Staub und Sonneruntergang

blog (35 von 40)freundliche Ladenbesitzer

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Vor La Paz ging es nochmal über einen 4600m Pass

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Eiszapfen und Vorsicht Lamas. Ich bin wieder auf dem Altiplano.

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Endlich komme ich in La Paz an, vielen bekannt als höchste Hauptstadt der Welt, obwohl nur der Regierungssitz dort ist. Die eigentlich Hauptstadt ist Sucre. Ich bin froh den Umweg durch Yungas gefahren zu sein. Mit 12.000 Höhenmetern auf nur 400km war es zwar alles andere als einfach, doch es war interessant noch ein anderes Bolivien kennen zulernen.

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