Kolumbien

My first contact with Colombian hospitality was through Oskar. I crossed the border at a bad moment. Just a few hundred meters into the new country it started raining as hell. My clothes were completely soaked and due to the over 3000 meters elevation it felt pretty cold immediately. Although it was not yet noon I called it a day when I reached Ipiales and instead of continuing I contacted Oskar through Warmshowers to have a warm place to stay and a chance to dry all my gear. Oskar lives in an old gas station, which works now as a … Continue reading

Ecuador

Nach fast fünf Monaten in Peru war es an der Zeit für ein neues Land und ich war schon ziemlich gespannt, was Ecuador zu bieten hat. Es fing schon mal klasse an, so wurde ich direkt mit einem großartigen Sonnenuntergang empfangen, während ich auf einem Sportplatz in einem kleinen Dorf nur weniger hinter der Grenze zeltete. Die ersten 50 Kilometer waren allerdings nicht die einfachste. Die Aussagen anderer Radler die mir in Peru entgegen gekommen sind, hatten sich bestätigt. Unmittelbar hinter der Grenze erwarteten viel zwar relativ kurze, aber dafür teils extrem steile Anstiege. In Kombination mit einer eher schlechten … Continue reading

Peru – Der Norden

Nach fünf Wochen in der Cordillera Blanca war es an der Zeit mich wieder auf den Sattel zu setzen. Die ersten 80 Kilometer ging es mehr oder weniger durch den Callejón de Huaylas nur bergab. Wenige Kilometer nach Caraz begann der Canon del Pato, auf deutsch Entenschlucht, die durch den Rio Santa über die Jahrhunderte in den Fels geschnitten wurde. Die Schlucht ist so eng, dass die Straße durch über 30 Tunnel führt. Mangos hatten gerade Saison und waren unglaublich günstig, vor allem wenn man sie direkt von einer Plantage kaufte. Eines Abends durfte ich sogar mein Zelt unter Mangobäumen aufstellen. … Continue reading

Cordillera Blanca y Huayhuash

Die Cordillera Blanca ist einer der höchsten Gebirgsketten in den Anden und beherbergt den höchsten Berg Perus und in den Tropen überhaupt. Außerdem ist der Huascaran mit 6.768m auch der viert höchste Berg Amerikas. Wie der Name der Cordillera, der übersetzt soviel wie „Weiße Kordillere“ bedeutet, schon vermuten lässt, sind die Berge fast allesamt vergletschert. In der Cordillera Blanca befinden sich so viele tropische Gletscher wie sonst nirgendwo auf diesem Planeten. Leider macht sich die globale Erderwärmung hier besonders bemerkbar, so sind die Gletscher in den letzten Jahrzehnten um mehr als 15 Prozent geschmolzen. Es ist eines der bekanntesten Trekkinggebiete Südamerikas … Continue reading

Perus Great Divide

Asphalt oder Schotterpiste? Zum Glück entschied ich mich für letzteres. Von Huancavelica bis nach Huaraz folgte ich der Great Divide Perus, die trotz aller Anstrenung – oder vielleicht gerade deswegen – ganz weit oben in meiner Rangliste an Routen steht. (Mehr zu der Route gibt’s auf www.andesbybike.com). Über 800km und mehr als 20.000 Höhenmeter, etliche Pässe bis zu 5000m Höhe und tiefe steile Täler mit anschließenden endlosen Anstiegen führten zu einer berechtigten Nervosität. Andere Radler betonten immer wieder, dass ein leichtes Rad unabdingbar wäre. Dementsprechend zweifelte ich ob, dass mit meinem schwer beladenen Fahrrad die richtige Entscheidung war, schließlich hätte … Continue reading

Auf nach Peru

Die Casa de Ciclistas in La Paz zu verlassen war nicht einfach. Ein gemütliches Apartment voller anderer verrückter Fahrradreisende, wird nicht so schnell langweilig werden. Doch nach 10 Tagen hatte ich dann doch das Gefühl Richtung Peru aufbrechen zu müssen. Zusammen mit Paul, der gerade erst ein Fahrrad in La Paz gekauft hatte, ging es los. Um die Stadt zu verlassen, mussten wir zunächst erstmal von La Paz nach El Alto hochradeln. Von 3600m auf 4000m auf einer viel befahrenen Straße, keinesfalls ein einfacher Start einer Fahrradtour für Paul. Nach zwei Stunden ließen wir die Andenmetropole schließlich hinter uns, doch das … Continue reading

Bolivien – vom Altiplano in die Yungas

Ein letzter Blick auf den Salar de Uyuni und weiter geht es. Nach den zwei beeindruckenden Wochen im Süden Boliviens war ich ein wenig ausgelaugt und die für mich bekanntenHighlights waren abgehakt. Überraschend traf ich kurz nach dem Salar auf eine asphaltierte Straße, obwohl meine Karten noch eine Schotterstraße anzeigten. Präsident Evo Morales hat in den letzten Jahren viel in Infrastruktur investiert und Straßenarbeiten sind überall zu finden. Ich war mehr als froh darüber. Zelten am Rand des Salar de Uyunis Jayu Quta. Ein vulkanischer Krater. Bolivianischer Radler. Eines der vielen Lamas Die asphaltierte Straße machte das Radeln um einiges einfacher und ich … Continue reading

Bolivien – Lagunen, Wüste, Salzseen

Nach einem langem Anstieg von San Pedro auf einen 4600m Pass, erreichte ich mit erschöpften Beinen endlich Bolivien. Der Grenzposten bestand einfach nur aus einer kleinen Hütte, nicht gerade was man an einer internationalen Grenze erwartet. Nachdem ich zwei Stempel für ein 60 Tage Visa in meinen Reisepass bekommen hatte, konnte es endlich auf der berüchtigten Lagunenroute losgehen. Anderen Radfahrern zufolge hat dieser Teil Boliviens mit die schlechtesten Straßen der Welt und mir sollten einige Tage harter Arbeiter bevorstehen. Vor allem sandige Straßen sollten das Radeln schwer und sogar unmöglich machen. Dementsprechend gespannt war ich. Mein Rad war schwer, nur … Continue reading

Die letzte Etappe in Argentinien und Chile

Nach einem Resttag in Fiambala ging es weiter. Allerdings war die Luft ein wenig raus. Über die letzten zwei Wochen war mein einziges Ziel über den Paso de San Francisco zu radeln. Das war nun geschafft. Zufällig traf ich auf Luis, der auf dem Heimweg nach San Juan war. Nach über zwei Monaten alleine reisen, war es mal wieder etwas anderes mit einem anderen Radler unterwegs zu sein, vor allem wegen der Möglichkeit sich zu unterhalten können. Nach zwei Tagen erreichten wir, mal wieder, die Ruta 40, wo sich unsere Wege wieder trennten. Luis bog nach Süden ab, während ich … Continue reading

Chile: Kakteen, Wüste und ein langer Weg bergauf

Ich hatte keinen Plan, wo ich die nächste Nacht verbringen würde, als ich in Los Andes, die erste Stadt nach der Passüberquerung von Argentinien, ankam. Auf der Suche nach einem offenen Wlan, um meine Emails und eine eventuelle Antwort von einem Warmshowers Host zu checken, fand ich einen Fahrradladen. Ich brauchte einen neuen Helm, nachdem mein Alter auf einem Campingplatz ein paar Wochen zuvor verschwunden ist. Einer der Verkäufer, Jaime, war ziemlich interessiert in meine Reise und da es fast Zeit für Siesta war, lud er mich einfach zum Mittagessen in ein günstiges Restaurant ein. Währenddessen bekam ich eine Zusage … Continue reading

Ruta 40 und über die Anden

Mit aufgefüllte Essens und Wasservorrat verließ ich Las Lajas  in die Weite von Ruta 40. Viele nach Süden fahrende Radler, die ich getroffen hatte, haben diesen Teil Argentiniens mit dem Bus übersprungen. Angeblich wäre es viel zu langweilig zum Radeln. Das kam für mich nicht in Frage. Einerseits will ich jeden möglichen Kilometer radeln und außerdem glaubte ich nicht, dass es tatsächlich so schlimm sei. Schließlich hatte ich in Australien auch über 3000km eintöniges Outback durchquert, ohne dass mir allzu langweilig wurde. Die Ruta 40, beziehungsweise Ruta Quarenta in Spanisch, ist Argentiniens längste Straße und sogar eine der längsten Straßen … Continue reading

Von Bariloche nach Norden

Der Nahuel Huapi See bei Bariloche In Bariloche war es wieder an der Zeit für eine längere Pause. Die holprigen Schotterpisten der Carrertera Austral hatten ihre Spuren hinterlassen. Zum Glück wussten wir von einer Casa de Ciclistas in Bariloche. Estebans Haus zu finden war allerdings gar nicht so einfach, die richtige Straße fanden wir schnell, doch Hausnummer haben in Argentinien scheinbar überhaupt kein System. Letztendlich fanden es jedoch und wurden direkt herzlich von Esteban in seinem Garten begrüßt. Wir hatten keinen Plan, wann es weitergehen sollte und keiner von uns beiden schien sonderlich motiviert zu sein, schnell weiterzureisen. Die Tage vergingen … Continue reading

Carretera Austral

Die Casa de Ciclistas in El Chalten war genau das was ich brauchte. Wie der Name „Haus für Fahrradfaher“ andeutet, lässt „Besitzerin“ Florencia Fahrradreisende für umsonst in ihrem Garten zelten und das Haus mit benutzen. Und da so gut wie jeder, der in Patagonien reist in El Chalten stoppt, war Haus ständig voller Radler. Die Küche war das Zentrum des Hauses. Es wurde zusammen gekocht und gegessen, Reiseerlebnisse erzählt und Informationen ausgetauscht und so weiter. Für mich war es zudem eine super Gelegenheit mehr Spanisch zu lernen. Es fühlte sich ein wenig an wie zu Hause und für mich war … Continue reading

Durch die Pampa

Mit Puntas Arenas hatte ich die südlichste Stadt auf amerikanischem Festland erreicht. Nach den anstrengenden Tagen im Wind und auf Schotter war ich froh einen Couchsurfing Host gefunden zu haben. Das Bett tat richtig gut. Mein Plan war eigentlich am nächsten Tag schon weiter zu radeln, das ich nur für eine Nacht beim meinem Host bleiben konnte, doch der Wetterbericht sagte nichts Gutes voraus. Wind bis zu 100 km/h. An den Tagen zu vor hatte ich meine Probleme bei  50 km/h und ich glaubte nicht bei dem doppelten überhaupt vom Fleck kommen zu können. So blieb mir nichts anderes übrig, … Continue reading

Feuerland

Ich hätte niemals damit gerechnet, dass mich diese Reise noch nach Südamerika bringt und so richtig realisiert hatte ich es auch nicht, dass ich wenige Stunden später auf einem neuen Kontinent sein werde, als ich am Flughafen in Auckland eincheckte. Dann auch noch Feuerland. Als Kind habe ich auf Karten oft auf diesen abgelegenen Teil der Erde geschaut und mich gewundert, wie es da “unten“ wohl aussieht. Mit dem Pazifik überfliegt man auch die Datumsgrenze, so kam es das mein Flug um 19 Uhr abhob und um 15 Uhr des gleichen Tages in Buenos Aires landete. Nach über 12 Stunden … Continue reading

Tschüss Neuseeland!

Die Luft war ein wenig raus. Die spektakulären Gegenden hatte ich mit der Südinsel hinter mir gelassen und ich fuhr nun durch schier endloses  Farmland wieder Richtung Auckland. Dafür war es nun endlich Sommer und an einigen Tagen war es erstmals seit langem wieder fast zu warm zum Radeln. Ich war es nicht mehr gewöhnt die Sonne zu meiden und wurde direkt mit einem Sonnenbrand bestraft. Neuseelands Farmland hat den Nachtteil für Radler, dass es fast unmöglich ist Plätze zum Wildcampen zu finden, zumindest wenn man so wie ich nicht über Zäune klettern will. Allerding ist es nicht wirklich ein … Continue reading